Ein V̶̶e̶̶r̶̶e̶̶i̶̶n̶, der sich selbst schadet

Ich kann mich nun seit über 10 Jahren zu den Fans des VfL Osnabrück zählen – und darauf bin ich stolz! Der Verein ist für mich quasi das wichtigste neben der Familie und den Freunden. Manchmal könnte man meinen, dass er sogar an erster Stelle steht und meine Eltern haben sich gewiss schon des Öfteren gefragt, ob sich diese Leidenschaft noch in normalem Zustand bewegt. Auch um die Schule sorgte sich vor allem meine Mutter, doch hier konnte ich eindrucksvoll beweisen, dass mein Notenschnitt trotz hoher Aktivität rund um den VfL sogar angestiegen war. Der Verein pulsiert, er spielt ein ums andere Mal mit den Nerven seiner Anhänger und bringt viele tausend Menschen zusammen, die sich bei einem Tor gegenseitig in den Armen liegen und bei einem Sieg die folgenden Tage mit einem breitem Grinsen durch die Gegend laufen.

10 Jahre – eine ganz schön lange Zeit

10 Jahre, das klingt erst mal noch nicht wirklich lang. Doch ich glaube wer den VfL etwas besser kennengelernt hat, der weiß, dass auch nur ein Jahr ausreichen würde, um morgens kopfschüttelnd den NOZ-Bericht zum VfL zu lesen oder den ersten Beitrag im Forum ,,Treffpunkt‘‘ zu verfassen, der schon nach einer Weile des Mitlesens unter den Nägeln brennt. Insofern wären 10 Jahre dann schon wieder eine ziemlich lange Zeit. Die Aufstiege 2007 und 2010 läuteten für mich eine geile Zeit ein, die ich so schnell nicht vergessen werde. Auch die Pokalsensationen, die ich als 14-Jähriger erleben konnte, bleiben unvergesslich. Als Henning Grieneisen den Hammer rausholte und Benjamin Siegert, der in Münster nun zum Schwalbenkönig umgeschult wurde, den Konter eiskalt versenkte, war ich neben meinem Vater auf der Südtribüne am rumhüpfen wie einst ,Pele‘ Wollitz an der Seitenlinie und konnte vor Freude in der Nacht kein Auge zudrücken.

Nicht nur auf dem Platz hat mich der Klub emotional mitgenommen. Auch abseits der Spieltage beschäftigte ich mich mit der Zeit immer mehr mit ,,meinem“ VfL. Ich wollte mehr als nur alle 14 Tage für drei Stunden zum Stadion zu fahren. Und so besuchte ich langsam die ersten Auswärtsspiele, bei denen ich nachts um 3 Uhr zur Bewunderung meiner Mutter schneller aus dem Bett kam als morgens um halb sieben zur Schulzeit. Komisch. Irgendwann kam die Stelle, an der ich merkte, dass bei ,,meinem“ Verein nicht nur auf dem Spielfeld einiges nicht rund läuft. Präsidiumszoff, Wettskandal, Steueraffäre oder ein angespanntes Verhältnis zu den eigenen Fans. Allein die letzten Jahre zeigen, dass man es als VfLer oftmals nicht einfach hat und vor lauter Problemen manchmal gar nicht weiß, warum man noch sein erarbeitetes Geld dafür ausgibt. Seit dieser Saison vor allem aufgrund steigender Dauerkartenpreise.

130 Tage Wartezeit 

Was mich bisher beim VfL am meisten geärgert hat, ist der Umgang mit engagierten Fans. Menschen, die sich neben ihrem Job die Mühe machen Konzepte zu erarbeiten, Ideen zu formulieren oder ganze Aktionen zu planen. Und dabei spreche ich nicht nur von Erfahrungen anderer, sondern auch von zwei Fällen, die mich selbst betreffen. Erwähnt sei das Projekt ,,Deine Idee für den Verein“, das ich zu Beginn des Frühjahres ins Leben rief. Der Hintergrund: Auf einer eigens eingerichteten Website können VfLer ihren ganz persönlichen Vorschlag einsenden, der ihnen auf dem Herzen liegt. Ich wollte einen Stein ins Rollen bringen, von dem letztendlich sowohl der Verein als auch seine Anhänger profitieren. Ich habe mir gedacht: Neue Ideen, frischer Input und Verbesserungsvorschläge können helfen, den VfL zukunftsorientiert auszurichten und das Gemeinschaftsgefühl zu bekräftigen.

Über 100 Einsendungen mit zahlreichen guten und potential erweckenden Ideen kamen zusammen. Herrn Christoph Ehrenberg informierte ich am Rande eines VfL-Heimatabends von Kalla Wefel in der Lagerhalle von meiner Aktion. Er sagte mir ein baldiges Treffen für Anfang März zu. Doch aus einem baldigen Treffen wurde eine viereinhalbmonatige Wartezeit bis es am 13. Juni 2014 dann doch noch gelingen sollte mit der Vereinsführung zusammenzukommen. In Zeiten des Kampfes um den Lizenzerhalt und der Aufstellung eines Sanierungsplans war selbstverständlich keine Minute frei für belanglose Sachen wie die Meinung der Fans. Auch eine Entschuldigung für die verstrichenen Monate war es dem VfL nicht wert. Wenn man diesen Umgang auch mit den Sponsoren gleichermaßen gehandhabt hätte, dann wäre ich als Sponsor wohl schon längst über alle Berge. Oder hätten Sie über 130 Tage gewartet? Aber die Geschichte ist noch nicht zu Ende erzählt. Nach dem zugegebenermaßen sehr konstruktiven Gespräch mit Herrn Wehlend, Herrn Ehrenberg, Daniel Dincher und unserem Projektteam hatte ich wieder neue Hoffnung was die Umsetzung der vielen Vorschläge anging. Einige Einsender hatten bereits mehrfach nachgefragt, was denn nun mit ihrer Idee geschehe. Wir konnten leider nur vertröstende Worte wählen und weiter abwarten. Während des Meetings mit dem VfL vereinbarten wir, dass sich die Vereinsvertreter nun eine eigene TOP-Liste mit ihren favorisierten Ideen bilden, nachdem sie sich mit unserer ausgewerteten Bewertungstabelle, die jede einzelne Idee auf verschiedene Faktoren wie bspw. Einnahmepotentiale, Zusammenhalt oder Imagegewinn analysierte, vertraut gemacht hatten. Und wie sieht der aktuelle Stand (Oktober 2014) aus? Richtig! Wir warten immer noch. Dieses Mal sind allerdings erst vier Monate vergangen – es ist also noch etwas Zeit…

Leider kein Einzelfall beim VfL

Wäre eben erwähnte Story nur ein Einzelfall gewesen, hätte ich es kaum zu Sprache gebracht. Dummerweise gibt es aber mehrere mir bekannte Fälle, bei denen das Engagement der eigenen Anhänger praktisch als wertlos betrachtet wird. Natürlich mag das nun niemand beim VfL zugeben und bestreiten wird man es sicher auch. Wann hat man in der Vergangenheit auch schon mal Fehler zugegeben? Eingehen möchte ich im Folgenden auf die Anfrage eines Fans aus Ibbenbüren. Nennen wir ihn Tobias, da ich keine Klarnamen veröffentlichen möchte. Tobias hatte eine Idee, die beim selbsternannten ,,familienfreundlichen“ VfL bestimmt herzlich willkommen ist und vor allem das Angebot für die jüngeren Fans bereichert. Überlegt hatte sich Tobias ein ,,Kindergeburstags-Arragement“ inklusive Kinderkarte für die Joe-Enochs-Kindertribüne + Stadionwurst + Cola + nettes Gimmick in Form eines Fanartikels, Abklatschen mit Spielern, etc. für einen festgesetzten Preis. Natürlich ist das kein Vorschlag, der noch am selben Tag auf dem Schreibtisch des Geschäftsführer liegen sollte. Dennoch ist es eine weitere Einnahmemöglichkeit sowie die Chance der frühzeitigen Bindung von Zuschauern. Und letzten Endes eine Angelegenheit, die schnell und mit einfachen Mitteln umsetzbar, familien- und kinderfreundlich ist. Tobias wandte sich mit seinem Anliegen also zunächst mit einem Anruf an die Geschäftsstelle. Ein etwas jünger klingender Telefonpartner hielt die Sache für eine gute Idee, er würde das mal weitergeben. Einen Rückruf oder sonstigen Kontakt gab es seitdem nicht mehr. Ob sich mit dem Vorschlag wohl beschäftigt wurde? ,,Keine Ahnung, ich schätze aber nicht und würde darauf auch Geld wetten“, sagt Tobias.

Seine Meinung zum Klub in Bezug auf den Umgang mit Fans im Allgemeinen: ,,Ich finde es total schade.Einerseits gibt sich der VfL total fannah (gerade, wenn es um Kohle geht, die die Fans und Anhänger locker machen sollen). Ansonsten scheint es mir aber so, als würde lieber total abgeschottet von den Fans gearbeitet. Sicher kann nicht jede Idee sofort umgesetzt werden, aber ich habe das Gefühl, dass alles, was sich der Verein nicht selbst überlegt hat, erst mal als doof abgestempelt wird.“ Seine Wünsche formuliert er ganz offen: ,,Selbst wenn was nicht umgesetzt werden kann / soll / will, wäre es doch wenigstens schön, mal eben kurz eine Nachricht zu schreiben oder irgendwas zurück zu melden.“ Wobei dies bei einem professionell geführten Verein, den wir nach der groß angekündigten ,,Professionalisierung der Strukturen“ ja aktuell haben (oder auch nicht?), zu den Standards zählen sollte. ,,Fans sind nicht nur Zahl-Vieh, sondern Fans sind mit Herzblut bei ihrem Verein. Wenn der Verein aber divenhaft die „Türen zuhält“, kommt schon mal Frust auf. Und enttäuschte Fans wiederzugewinnen, ist irgendwie recht schwer. Deutlich leichter ist es die Fans direkt „bei Laune“ zu halten, indem einfach mal nicht „Toter Mann“ gespielt wird.“

Fader Beigeschmack beim Vorgehen des Wahlausschusses 

Eingehen möchte ich aus gegebenem Anlass zuletzt auch noch auf das Vorgehen des Wahlausschusses. Am 05. Oktober gab der Vorsitzende des Wahlausschusses des VfL, Ralf Wöstmann, in einem Statement bekannt, dass von den insgesamt zwölf Bewerbern auf das Präsidiumsamt nun nur vier Kandidaten auf der Jahreshauptversammlung zur Wahl stehen werden. Die Begründung dieses Vorgehens mag im ersten Moment teilweise einleuchtend und verständlich sein, jedoch ist sie bei Betrachtung verschiedener Faktoren meiner Meinung nach nur ein ,,Weiter so“ und ein Beweis dafür, dass man beim VfL immer noch nicht den Schuss gehört hat. Auf der Vereinshomepage heißt es: ,,Ziel des Wahlausschusses war dabei, einen Wahlkampf und damit Unruhe für den Verein insgesamt zu vermeiden.“

Moment mal. Wird eine Wahl nicht gerade durch einen konstruktiven und mit überzeugenden Argumenten geführten Wahlkampf geprägt?  Jedes Mitglied sollte die Möglichkeit erhalten die für geeignet gehaltenen Anwärter auf einer Informationsveranstaltung zu befragen, sich ihre Konzepte anzuhören und sich dann ein abschließendes Meinungsbild zu erstellen. Dieser Prozess wird durch die Vorauswahl des Wahlausschuss erheblich beeinflusst. Man darf zwar ebenfalls den Vorträgen der vier ,,Auserwählten“ lauschen, doch geht es hier nur um schlichtes Abwinken oder Ablehnung, wohlgemerkt ohne jeden Vergleich! Oder stehen bei der Bundestagswahl auch nur CDU und SPD zur Wahl? Die Grünen würden dann sozusagen als alternative Partei folgen,  falls eine der beiden Erstgenannten keine Mehrheit finden würde. Nein! Die Bürger als Basis entscheiden, welcher Partei sie am ehesten die Eignung erteilen. Genauso sollte dies beim VfL mit der Basis der Mitglieder geschehen. Sicher bedarf es einer Kontrolle bezüglich rechtsextremistischer Ansichten oder ähnlichem, was dem Verein offensichtlich nicht zu Gute kommen würde. Das eine siebenköpfige Gruppe aber für etwa 2000 stimmberechtigte Mitglieder eine Auswahl trifft, wo am Ende für jeden zu besetzenden Posten nur eine Person übrig bleibt, bringt einen Beigeschmack mit sich. Denn zu einer lebendigen und gesunden Vereinskultur gehört meiner Meinung nach auch das Grundvertrauen in das höchste Organ, die Mitgliederversammlung,  eine für die Zukunft des VfL richtige und tragfähige Entscheidung zu treffen.

 Mitgliederbewusstsein beim VfL?

Der Satzung ist im § 14 Abs. 2 folgender Satz zu entnehmen: „Der Wahlausschuss hat der Mitgliederversammlung geeignete Kandidaten […] vorzuschlagen.“ Von einer auf vier Personen begrenzten Auswahl der vermeintlich besten Kandidaten ist hier an keiner Stelle die Rede. Eine Empfehlung auf der Hauptversammlung des Gremiums um Herrn Wöstmann, welche Bewerber als sinnvoll und geeignet gehalten  werden, würde hier deutlich mehr Transparenz aufbieten und den Mitgliedern zudem die Chance lassen, sich gleich bei der ersten Abstimmung trotz dem Rat für jemand anderen zu entscheiden und nicht erst auf den dann vorgestellten,,Nächstbesten“ zu warten. Auch unter dem Aspekt der Gerechtigkeit wäre eine Offenlegung aller Kandidaten die fairste Variante. Jeder hätte dieselbe Möglichkeit mit Konzepten und Überzeugungskraft zu punkten und würde zuvor auf einer Infoveranstaltung beispielsweise 10 Minuten Redezeit erhalten. Die interessierten Mitglieder werden sicher nicht fernbleiben und das Vorgehen könnte für selten dagewesenes Mitgliederbewusstsein sorgen. Auch die befürchtete Zeitnot auf der Versammlung wäre durch diese Lösung umgangen. Für Exilanten und anderweitig Verhinderte ließe sich sicher auch eine Möglichkeit finden, die Veranstaltung per Audiostream wie beim ,,Live-Radio“ oder per Video zu übertragen.

Wer sich in die jüngste Vergangenheit des Klubs begibt, wird schnell merken, dass Intransparenz und Hinterzimmergespräche lange genug im Vordergrund standen und Unruhe hervorgebracht haben. Die ständige Ungewissheit, an welchen Schrauben hinter den Kulissen gedreht wird, gepaart mit den schlechten Erfahrungen der Jahre zuvor, reicht aus, um das Handeln des Wahlausschusses auf jeden Fall mit Skepsis zu hinterfragen und für bedenklich zu halten. Laut ,,Neuer Osnabrücker Zeitung“ vom 07.10.2014 steckt übrigens unter den vier Ämtern auch die Position des Schatzmeisters. Kurios: Leider gibt es diese Funktion laut Satzung beim VfL gar nicht…

Dass der Wettkampf um Ideen und Visionen, der gerade in der jetzigen Situation so wichtig wäre wie wahrscheinlich noch nie in der Vereinsgeschichte, vom Verein immer noch oder wieder als Bedrohung wahrgenommen wird, anstatt die Chance eines offenen Diskurses als solche zu betrachten, ist traurig. Dass viele Anhänger das passive Aussitzen als Grundhaltung verinnerlicht und oder sich teilweise gänzlich vom Verein abgewendet haben, noch schlimmer. Laut ,,Neuer Osnabrücker Zeitung“ vom 20.10.2014 droht das Konsens-Präsidium nun zu platzen. Es scheint so, als würde alles ablaufen wie immer. In diesem Sinne: Lasst sie arbeiten.

PS: Da die Diskussionen um die vier Kandidaten für das Präsidium immer mehr zunehmen und die Namen hier und da bereits gefallen sind: Das vom Wahlausschuss vorgeschlagene Team umfasst die Herren Queckenstedt, Kruthaup, Brunn und Niehoff. Was aus all diesen Eindrücken hängenbleibt: ein enttäuschter VfL-Fan, der viel in seiner Freizeit für den VfL investiert hat und nichts zurückbekommen hat, absolut gar nichts.

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8 Kommentare zu “Ein V̶̶e̶̶r̶̶e̶̶i̶̶n̶, der sich selbst schadet

  1. Daniel, Du hast Recht. Richtig analysiert und richtig dargestellt. Ein Jammer, dass die Verantwortlichen den eigenen Mitgliedern nichts zutrauen, weder Mithilfe noch Mitentscheidung (als Beschlussorgan). Mitglieder wollen/müssen geführt, aber nicht bevormundet werden.

  2. Danke Daniel. Blebn hartnäckig und hoffentlich verlierst du nicht Mut u Kraft weiter dein Herzblut einzusetzen. Ich habe es auch und werde bei der Stange bleiben. Daher habe ich bei Projekt „deine Idee für den Verein“ mitgemacht. Auch in der Hoffnung einer baldigen Umsetzung bestimmter Ideen

  3. Die VfL-Geschäftsführung ist ein Meister von Gesprächen. Umsetzung bedeutet allerdings Arbeit und die erspart man sich besser. Blöder Spruch, aber dieser Umgang mit Fanideen war, wie du selbst sagst, nicht neu und daher absehbar.

    Zu dem Präsidentschaftsdesaster wird es eine Infoveranstaltung geben. Dort wird dann sicherlich ein Präsidium vorgestellt, das „alternativlos“ ist, weil ansonsten Investoren nicht investieren, Sponsoren abspringen oder gleich die ganze Welt untergehen wird.

  4. Es tut mir einfach leid, wie man in der Vergangenheit speziell auch mit dir umgegangen ist. Gerade solche „Jungs“ wie du machen einen Verein erst zu dem was er ist. Und es ist eine Frechheit und Dummheit sowas mit Füßen zu treten.

    Ich hoffe aber, dass wir auch in Zukunft ein paar Projekte angehen könnnen. Dafür gibt es ja nun eine Abteilung extra für uns Fans.

  5. Vertrau besser nicht den falschen Leuten, die nur vorgeben es einzig allein gut mit dem VfL zu meinen, und die Weissheit offenbar mit Löffeln gefressen zu haben. Vermutlich sind es genau die, die dem VfL den Rest geben

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